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Taillanderie Batelot - Brevet allemand 1889


Procédé de fabrication de douilles monoblocs pour pelles

Patentschrift N° 51180
SOCIETE LES ENFANTS DE MME. BATELOT in Blamont (Meurthe et Moselle)
Verfahren zur Herstellung von Düllen an Schaufeln u. s. w. in einem Stück mit denselben

Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Schaufeln und ähnlichen Geräthen, nach welchem die Dülle mit dem Blatt, dem Schaft oder der Rippe der Werkzeuge aus einem Stück gebildet wird.
Das Verfahren ist folgendes: Durch eine erste Bearbeitung im Gesenk mit der Presse oder in anderer Weise wird ein flaches Stück Stahl (bezw. Eisen, wenn es sich um Werkzeuge mit verstähltem Blatt handelt) A, Fig. 1, in die in den Fig. 2 und 3 dargestellte Form übergeführt. Darauf wird der Kopf oder Ansatz B bei &agr; bis zu einer gewissen Tiefe gespalten, Fig. 4, und die Hälften b b des Kopfes nach aufsen umgeschlagen, Fig. 5. Diese Hälften oder Flügel werden sodann in einer Matrize oder einem Gesenk zu einer Scheibe R, Fig. 6 und 7, ausgebildet, deren Durchmesser und Dicke nach der zu erhaltenden Dülle bemessen werden. Diese Scheibe R wird hierbei in der Mitte mit einer Vertiefung c versehen und hernach in eine Dülle umgeformt. Letzteres kann dadurch geschehen, dafs man die passend erhitzte Scheibe R mittelst eines cylindrischen Stempels i, Fig. 8 und 9, vom Durchmesser des Stieles durch einen Ring k von entsprechend gewähltem Durchmesser oder durch mehrere auf einander folgende Ringe von allmälig geringer werdendem Durchmesser treibt.. Der Dülle können die gewünschte Länge und Dicke auch dadurch gegeben werden, dafs man dieselbe mit einem passenden Hammer im Gesenk schmiedet, nachdem man zuvor in den Hohlraum der Dülle einen cylindrischen oder konischen Dorn eingeführt hat.
Soll die Dülle mit Befestigungsschienen, den sogenannten Federn, versehen werden ,so bildet man an dem Stück Metall A, Fig. 10, einen Kopf BB1 von der dargestellten Form, spaltet denselben und streckt den oberen Theil B1 zu zwei Schienen h h, Fig. 11, aus. Hierauf schmiedet man aus dem unteren Theil B des Kopfes in derselben Weise, wie vorhin angegeben, eine Scheibe JR, Fig. 12 und 13, welche dann mit. zwei Federn hh versehen ist, und bildet aus dieser Scheibe die Dülle.
Nachdem die Dülle auf diese Art fertiggestellt ist, wird der übrige Theil des Werkzeuges oder Geräthes in bekannter Weise vollendet und der Stiel mit der Dülle und den Federn (wenn vorhanden) durch die gebräuchlichen Mittel verbunden.

Patent-Anspruch :

Die Herstellung von ringsum geschlossenen Dullen aus einem Stück mit dem Blatt, dem Schaft oder der Rippe von Schaufeln, Gabeln u. dergl. in der Weise, dafs man einen an dem Werkstück gebildeten Kopf bis zu einer gewissen Tiefe spaltet, sodann die beiden Hälften des Kopfes nach aufsen umlegt und zu einer Scheibe vereinigt, und schliefslich diese Scheibe durch Stanzen oder Schmieden in eine Dülle umwandelt.


 

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