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Procédé de fabrication de
douilles monoblocs pour pelles
Patentschrift N° 51180
SOCIETE LES ENFANTS DE MME. BATELOT in Blamont (Meurthe et
Moselle)
Verfahren zur Herstellung von Düllen an Schaufeln u. s. w. in
einem Stück mit denselben
Den Gegenstand der
vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von
Schaufeln und ähnlichen Geräthen, nach welchem die Dülle mit dem
Blatt, dem Schaft oder der Rippe der Werkzeuge aus einem Stück
gebildet wird.
Das Verfahren ist folgendes: Durch eine erste Bearbeitung im
Gesenk mit der Presse oder in anderer Weise wird ein flaches
Stück Stahl (bezw. Eisen, wenn es sich um Werkzeuge mit
verstähltem Blatt handelt) A, Fig. 1, in die in den Fig. 2 und 3
dargestellte Form übergeführt. Darauf wird der Kopf oder Ansatz
B bei &agr; bis zu einer gewissen Tiefe gespalten, Fig. 4, und
die Hälften b b des Kopfes nach aufsen umgeschlagen, Fig. 5.
Diese Hälften oder Flügel werden sodann in einer Matrize oder
einem Gesenk zu einer Scheibe R, Fig. 6 und 7, ausgebildet,
deren Durchmesser und Dicke nach der zu erhaltenden Dülle
bemessen werden. Diese Scheibe R wird hierbei in der Mitte mit
einer Vertiefung c versehen und hernach in eine Dülle umgeformt.
Letzteres kann dadurch geschehen, dafs man die passend erhitzte
Scheibe R mittelst eines cylindrischen Stempels i, Fig. 8 und 9,
vom Durchmesser des Stieles durch einen Ring k von entsprechend
gewähltem Durchmesser oder durch mehrere auf einander folgende
Ringe von allmälig geringer werdendem Durchmesser treibt.. Der
Dülle können die gewünschte Länge und Dicke auch dadurch gegeben
werden, dafs man dieselbe mit einem passenden Hammer im Gesenk
schmiedet, nachdem man zuvor in den Hohlraum der Dülle einen
cylindrischen oder konischen Dorn eingeführt hat.
Soll die Dülle mit Befestigungsschienen, den sogenannten Federn,
versehen werden ,so bildet man an dem Stück Metall A, Fig. 10,
einen Kopf BB1 von der dargestellten Form, spaltet denselben und
streckt den oberen Theil B1 zu zwei Schienen h h, Fig. 11, aus.
Hierauf schmiedet man aus dem unteren Theil B des Kopfes in
derselben Weise, wie vorhin angegeben, eine Scheibe JR, Fig. 12
und 13, welche dann mit. zwei Federn hh versehen ist, und bildet
aus dieser Scheibe die Dülle.
Nachdem die Dülle auf diese Art fertiggestellt ist, wird der
übrige Theil des Werkzeuges oder Geräthes in bekannter Weise
vollendet und der Stiel mit der Dülle und den Federn (wenn
vorhanden) durch die gebräuchlichen Mittel verbunden.
Patent-Anspruch :
Die Herstellung von ringsum
geschlossenen Dullen aus einem Stück mit dem Blatt, dem Schaft
oder der Rippe von Schaufeln, Gabeln u. dergl. in der Weise,
dafs man einen an dem Werkstück gebildeten Kopf bis zu einer
gewissen Tiefe spaltet, sodann die beiden Hälften des Kopfes
nach aufsen umlegt und zu einer Scheibe vereinigt, und
schliefslich diese Scheibe durch Stanzen oder Schmieden in eine
Dülle umwandelt.


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